Das Epipremnum – oft Pothos genannt – ist wohl die pflegeleichteste Kletterpflanze überhaupt. Es übersteht Vergessen, wenig Licht und trockene Luft mit stoischer Gelassenheit. Kein Wunder, dass es in fast jeder Wohnung zu finden ist. Dabei gibt es Epipremnums in faszinierenden Varianten — von klassischem Grün bis hin zu seltenen panaschierten Formen.
Pflege auf einen Blick
| Merkmal | Empfehlung |
|---|---|
| Licht | Helles indirektes Licht bis Halbschatten · sehr anpassungsfähig |
| Gießen | Mäßig · Erde gut antrocknen lassen |
| Luftfeuchtigkeit | Niedrig bis mittel · verträgt normale Raumluft sehr gut |
| Temperatur | 15–27 °C · sehr robust |
| Erde | Lockere, gut drainierende Erde |
| Schwierigkeitsgrad | Anfänger |
Licht
Epipremnums sind wahre Überlebenskünstler was Licht betrifft — sie kommen mit fast allen Bedingungen zurecht. Für panaschierte Sorten gilt: je heller der Standort, desto ausgeprägter bleibt die Zeichnung. Im Schatten werden bunte Blätter mit der Zeit grüner.
Gießen
Weniger ist mehr. Lass die Erde zwischen den Wassergaben gut antrocknen — Epipremnums speichern Wasser in ihren Stielen und tolerieren Trockenheit sehr gut. Staunässe hingegen führt schnell zu Wurzelfäule.
💡 Tipp: Epipremnums lassen sich wunderbar in Wasser kultivieren — Stecklinge einfach ins Glas, fertig. Ideal als Dekoration auf dem Fensterbrett.
Vermehrung
Kaum eine Pflanze lässt sich einfacher vermehren: Schneide einen Trieb direkt unter einem Blattknoten ab und stell ihn ins Wasser. Nach 1–2 Wochen zeigen sich erste Wurzeln — dann in Erde einpflanzen oder im Wasser weiterkultivieren.
Häufige Probleme & Lösungen
Blätter verlieren Panaschierung
Zu wenig Licht — Pflanze an einen helleren Standort stellen.
Gelbe Blätter
Zu viel Wasser oder zu wenig Licht. Häufigster Fehler: zu oft gießen.
Hängende, schlaffe Blätter
Wassermangel — gründlich gießen. Erholt sich meist innerhalb weniger Stunden.